Natursteinmauer bauen – beispielsweise einen Friesenwall

Natursteinmauern sind ideal für alle Gärten, die optisch etwas mehr darstellen wollen. Ob als einfacher Sichtschutz, als Abgrenzung für die Terrasse, als Zaunalternative oder einfach nur als schönen Blickfang: Den Möglichkeiten für eine Natursteinmauer im Garten sind keine Grenzen gesetzt. Eine sehr beliebte Version ist dabei der Friesenwall. Hierbei handelt es sich um eine eher breite Mauer, die häufig anstatt eines Zauns als Grundstückbegrenzung eingesetzt wird. Durch die Nutzung von einzigartigen Steinen und sowie einer Bepflanzung sieht der Friesenwall oft besonders hochwertig aus.

Die Materialien für den Bau

Bevor man mit dem Bau der Mauer beginnen kann, benötigt man die passenden Materialien. Im Falle der Steinauswahl kommt es darauf an, ob man die Steine noch etwas bearbeiten möchte. Hartsteine wie Granit, Basalt oder Quarz benötigen für eine Bearbeitung spezielles Werkzeug. In der Regel ist es daher einfacher, wenn man sie einfach so verbaut, wie sie sind. Mamor, Sandstein oder Kalkstein sind dagegen Weichsteine, die sich relativ einfach in Form bringen lassen.

Ein weiterer Punkt, den es im Vorfeld zu klären gilt, ist der Einsatz von Mörtel. Auch eine Natursteinmauer kann ganz klassisch mit Mörtel gebaut werden. Der Vorteil dabei ist, dass die Stabilität in der Regel etwas größer ausfällt. Alternativ ist aber auch ein Trockenbau möglich. In diesem Falle werden die Zwischenräume und Fugen mit Sand oder Erde anstatt Mörtel aufgefüllt. Dadurch lässt sich die Mauer im Anschluss sehr einfach bepflanzen, was viele Natursteinmauern noch einmal aufwertet.

Was gibt es zu beachten?

Für einen sicheren Halt der Mauer wird zunächst einmal ein fester Boden benötigt. Selbst wenn die Natursteinmauer freistehend ist, bedeutet dies nicht automatisch, dass der Untergrund gegossen sein muss. Ein 20 Zentimeter tiefes Sandbett kann allerdings generell nicht schaden.

Weiterhin sollte man darauf achten, dass die Mauer sich nach oben hin verjüngt. Auf diese Weise sorgt man ebenfalls für einen sicheren Halt. Der Boden sollte generell etwas bereiter als der obere Teil sein, besonders wenn man mit einem Trockenmauerwerk arbeitet.

Hilfe vom Profi

Die Natursteinmauer ist ein Projekt, an dem sich häufig Nicht-Profis gern einmal versuchen. Je größer die Mauer wird, desto schwieriger erweist sich allerdings oft der Bau. Wer sich an einer hochwertigen Natursteinmauer auf lange Zeit erfreuen möchte, der sollte die Hilfe von Profis in Anspruch nehmen. Die ersparen einem nicht nur Zeit, sondern in vielen Fällen auch einige Nerven. Zusätzlich holt man sich dabei wichtige Ratschläge für die Bepflanzung.

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